Der Fränkische Marienweg von Würzburg in die Rhön
| Reiseantritt | täglich von April bis Oktober | ||||||
| Gesamtstrecke ca. | 190 km | ||||||
| Preise pro Person |
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| Einzelzimmerzuschlag | 113 € |
Allgemeines zum Fränkischen Marienweg
Der Weg führt in weiten Schleifen um das kirchliche Oberzentrum Würzburg und bietet Wanderungen für mehrere Wochen. Aus den vielen Möglichkeiten haben wir für Sie ein paar schöne Streckenabschnitte ausgewählt, die Kombinationen vom verlängerten Wochenende bis zum zweiwöchigen Urlaub bieten. Zwei Vorschläge sind hier abgedruckt.
1. Tag
Individuelle Anreise nach Würzburg
Was den Radfahrern recht ist, muss den Wanderern billig sein: Planen Sie für eine gemütlichen Einstimmung und die Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten der Stadt ein paar Stunden ein.
2. Tag, Streckenlänge ca. 20 km; Gehzeit ca. 5 Stunden
Würzburg – Fährbrück
Es dauert ein paar Kilometer, bis man die Stadt hinter sich gelassen hat, dass geht’s durch den ehemaligen Bannwald der Würzburger Fürstbischöfe und über die ehemalige Flure der Herren von Grumbach. Übernachtet wird stilgerecht in der Herberge neben der Wallfahrtskirche.
3. Tag, Streckenlänge ca. 16 km; Gehzeit ca. 4Stunden
Fährbrück – Arnstein
Über die landwirtschaftlich genutzte Hochfläche führt der Weg ins Werntal. Kaum Ortschaften, einige Gutshöfe bzw. Weiler, ansonsten sind bis zum Ziel die menschlichen Kontakte eher selten.
4. Tag, Streckenlänge ca. 17 km; Gehzeit ca. 4 ¼ Stunden
Arnstein – Werneck
Die Strecke verläuft auf gemütlichen Wegen im Tal der Wern. Große Anstrengungen sind nicht zu erwarten, wohl aber eine ehemalige Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe, das Schloss von Werneck.
5. Tag, Streckenlänge ca. 30 km; Gehzeit ca. 7 ½ Stunden
Werneck – Hammelburg
Durch kleine Waldstücke und über landwirtschaftlich genutztes Gelände verläuft der Weg vom Werntal zum Saaletal. Und auch hier steht am Ende der Etappe wieder ein Stadtschloss, diesmal eine frühere Residenz der Fürstäbte von Fulda.
6. Tag, Streckenlänge ca. 28 km; Gehzeit ca. 7 Stunden
Hammelburg – Bad Brückenau
Heute geht es durch die Hügel der Vorrhön bis Sie bei Brückenau ins Tal der Sinn hinabsteigen. Zunächst noch durch die Hänge der ältesten Weinlagen Frankens gehen diese bald in lichte Wälder über. In Höhen um 500 Meter wechseln sich karge Ackerflächen und größere Wälder ab. Im Tal stoßen Sie auf den Ort zahlreicher Treffen des bayerischen Königs Ludwig I. mit seiner Geliebten Lola Montez.
7. Tag, Streckenlänge ca. 28,5 km; Gehzeit ca. 7 Stunden
Bad Brückenau – Kloster Kreuzberg
Hinaus aus dem Sündenpfuhl vergangener Tage führt der Weg gleichsam zur Läuterung über zahlreiche Hügel zum heiligen Berg der Franken, dem Kreuzberg, auf dem ein gastliches Franziskaner Kloster zum Verweilen einlädt. Der Berg ist zugleich die höchste Erhebung der bayerischen Rhön. Weite Teile dieses auf die drei Bundesländer Hessen, Thüringen und Bayern verteilten Mittelgebirges sind heute Biosphärenreservat der UNESCO.
8. Tag, Streckenlänge ca. 32,5 km; Gehzeit ca. 8 Stunden
Kloster Kreuzberg – Bad Bocklet
Durch ausgedehnte Wälder (rund 15 km ohne Ortschaft) verläuft die heutige Wegstrecke ins Tal der Fränkischen Saale. Im kleinsten der fünf bayerischen Badeorte haben wir für Sie ein Nachtquartier reserviert.
9. Tag, Streckenlänge ca. 16 km; Gehzeit ca. 4 Stunden
Bad Bocklet – Bad Kissingen
Vom kleinsten der fünf bayerischen Badeorte führt der Weg durch das Saaletal zum größten, nach Bad Kissingen. Im Schloss von Aschach, gleich eine Stunde nach Aufbruch, steht ein Schloss mit sehenswertem Museum. Bei der kurzen Etappe bleibt am Nachmittag immer noch ausreichend Zeit zur Besichtigung von Bad Kissingen und einem Besuch im Spielkasino am Abend.
10. Tag
Bad Kissingen und individuelle Abreise
Genießen Sie noch einen abschließenden Bummel durch den Kurgarten an der Saale. Mit etwas Phantasie verspüren Sie vielleicht einen Hauch des einstigen „Weltbads“ das ebenso deutsche Könige wie russische Zaren bekannt gemacht haben.