Romantische Straße (Nord)
| Reiseantritt | täglich von April bis Oktober | ||||||
| Gesamtstrecke ca. | 240 km | ||||||
| Preise pro Person |
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| Einzelzimmerzuschlag | 79 € |
| Leihfahrrad mit Packtasche | 60 € |
Wir erlauben uns, für die ersten zwei Tage von der "klassischen", ursprünglich aber für Autofahrer ausgewiesenen Route abzuweichen. Damit Sie wieder zum Ausgangspunkt zurück kommen, bieten wir einen Transfer von Nördlingen nach Würzburg an. Wenn Sie diesen Service nicht in Anspruch nehmen, gewähren wir einen Preisnachlass.
1. Tag
Anreise nach Würzburg
Planen Sie für den Anreisetag ausreichend Zeit ein, denn Würzburg will besichtigt sein. Die Alte Mainbrücke, Marienkapelle, Falkenhaus, das Neumünster mit der Grabstätte des Minnesängers Walther von der Vogelweide, einen romanischen Dom und nicht zuletzt die Residenz mit dem größten Deckenfresko der Welt. Von den umgebenden Hügeln grüßen die Festung Marienberg und das Käppele.
2. Tag, Streckenlänge ca. 50 km; Fahrzeit ca. 4¼ Stunden
Würzburg - Wertheim
Schwierigkeit: ¶¶ bis ¶¶¶
Aus Würzburg hinaus führt Sie der Radweg „Romantische Straße“, den Sie aber nach etwa 12 Kilometern verlassen, um dem noch sehr kleinen Aalbach zu folgen. Die Felder um Uettingen haben im Bayerisch-Preußischen Bruderkrieg Geschichte geschrieben; das ehemalige Kloster Holzkirchen wurde vor mehr als 1200 Jahren gegründet: Fast alle Orte am Weg haben eine bewegte Vergangenheit. Das gilt nicht zuletzt für Wertheim.
3. Tag, Streckenlänge ca. 58 km; Fahrzeit ca. 4¾ Stunden
Wertheim - Markelsheim
Schwierigkeit: ¶¶ bis ¶¶¶ (Streckenlänge)
Wertheim, das prachtvolle Kloster Bronnbach, Gamburg und viele kleine Sehenswürdigkeiten wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, deshalb wählen wir diesen Weg, auf dem jetzt Tauberbischofsheim vor Ihnen liegt. Anschließend rollen Sie dem ehemaligen Sitz des Deutschherren Ordens in Bad Mergentheim entgegen. Von hier sind es bis zum Tagesziel nur noch wenige Kilometer.
4. Tag, Streckenlänge ca. 45 km; Fahrzeit ca. 3¾ Stunden
Markelsheim – Rothenburg
Schwierigkeit: ¶¶ (etwas hügelig)
Das Renaissance-Schloss derer von Hohenlohe in Weikersheim sollte Ihnen eine erste Pause wert sein. Einige Kilometer weiter bietet Röttingen einige Leckerbissen für Freunde der Sonnenuhr und in Creglingen müssen Sie sich den kunstvoll geschnitzten Flügelaltar von Tilman Riemenschneider in der Herrgottskirche unbedingt ansehen. Auf leicht hügeligen Wegen nähern Sie sich Rothenburg, das bei Detwang über dem Taubergrund schwebt.
5. Tag, Streckenlänge ca. 50 km; Fahrzeit ca. 4¼ Stunden
Rothenburg - Dinkelsbühl
Schwierigkeit: ¶¶ bis ¶¶¶ (hügelig)
Mit der Tauber umrunden Sie den Steilabfall, auf dessen oberem Rand die Befestigungsmauer Rothenburgs steht. Vorbei am Topplerschlösschen und über einen Viadukt gelangen Sie ins Tal der Schandtauber. Dann wird's hügelig. Über mehrere Steigungen erklimmen Sie den Schlosshügel von Schillingsfürst. Etwas anstrengend, aber landschaftlich sehr reizvoll führt der Weg durch Felder und Wälder nach Feuchtwangen. Ein paar Mal noch geht's bergauf, bergab, dann bringt Sie das Tal der jungen Wörnitz nach Dinkelsbühl.
6. Tag, Streckenlänge ca. 38 km; Fahrzeit ca. 3¼ Stunden
Dinkelsbühl – Nördlingen (und Transfer Würzburg)
Schwierigkeit: ¶¶ (etwas hügelig)
Zwischen Fränkischer und Schwäbischer Alb liegt Nördlingen inmitten eines Meteoritenkraters, dem "Nördlinger Ries". Die malerische Altstadt ist noch vollständig von der mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Nach ausreichend langer Besichtigungszeit werden Sie – falls nicht anders gewünscht - am Nachmittag in Nördlingen abgeholt und für die letzte Übernachtung nach Würzburg gebracht.
7. Tag,
Würzburg – individuelle Abreise
Nehmen Sie sich noch ein paar Stunden Zeit für Würzburgs Schätze, bevor Sie sich gut erholt auf den Heimweg machen.